1 Am 2. April 2025 kündigte Präsident Trump eine Reihe von Zöllen gegen zahlreiche Länder an. Das Ausmaß der Zölle überraschte den Markt und löste erhebliche Marktvolatilität aus.
2 Das „Mar-A-Logo-Abkommen“ ist eine hypothetische Politik zur Abwertung des US-Dollar. Um es klar zu sagen: Kein politischer Entscheidungsträger hat das Abkommen offiziell als strategisches Ziel bestätigt und wir bleiben skeptisch, was die Durchführbarkeit eines solchen Systems angeht. Dennoch hat die Diskussion über einen derartigen politischen Schritt unter Analysten an Fahrt aufgenommen. Der Name leitet sich vom Plaza-Abkommen von 1985 ab, bei dem die USA mit koordinierter Hilfe von Japan, Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich eine Abwertung des US-Dollar erreichten.
3 Siehe die Beschreibung unseres Modells in Gold: So bewerten wir Edelmetalle.
Quelle: Bloomberg, WisdomTree-Preismodell, Daten vom März 2025. Die spekulative Positionierung ist die nicht gewerbliche Nettopositionierung an den Goldterminmärkten (d. h. die Saldierung von Short- und Long-Positionen, wie von der Commodity Futures Trading Commission gemeldet). Die Rendite von Staatsanleihen ist die nominale Endfälligkeitsrendite einer zehnjährigen US-Staatsanleihe. Die Inflation ist das jährliche Wachstum des US- Verbraucherpreisindex. Der Dollarkorb (DXY) misst den Wert des US-Dollar gegenüber einem Korb von Währungen (Euro, Schweizer Franken, Japanischer Yen, Kanadischer Dollar, Britisches Pfund und Schwedische Krone). Der tatsächliche Goldpreis ist der jährliche Anstieg des Spot-Goldpreises.
Der angepasste Goldpreis ist der Preis, den das Modell vorhergesagt hätte. Die Konstante hat keine wirtschaftliche Bedeutung, wird aber in der ökonometrischen Modellbildung zur Erfassung weiterer Bedingungen herangezogen. Man kann sich das so vorstellen, wie stark sich der Goldpreis ändern würde, wenn alle anderen Variablen auf null gesetzt würden (obwohl das unrealistisch wäre). Prognosen sind kein Hinweis auf die künftige Wertentwicklung, und alle Anlagen sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden.
Abbildung 1: Goldpreis-Attribution
Gold erreichte im April ein neues Allzeithoch und setzte damit seinen starken Aufwärtstrend der letzten sechs Monate fort. Diese Rallye wird durch die Abwertung des US-Dollar und seit einiger Zeit auch durch sinkende Anleiherenditen unterstützt. Das bedeutet eine Abkehr von dem Gegenwind, den diese Faktoren in früheren Jahren verursacht haben. Der starke Abverkauf bei Anleihen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts (11.04.2025) hat Gold nicht mit in den Abwärtsstrudel gezogen – Gold konnte seine Gewinne auf den höchsten Stand aller Zeiten ausbauen.
Gold dürfte weiter steigen, da die unberechenbare US-Handelspolitik die Anleger weiter verunsichert und in den sicheren Hafen von Gold treibt. Trumps Importsteuern vom so genannten „Tag der Befreiung“1 sehen die Verhängung von Zöllen gegen die meisten Handelspartner der USA in nahezu nie dagewesenem Ausmaß vor. Anfänglich reagierte der Goldpreis negativ auf diese Neuigkeiten vom 2. April 2025. Das ist typisch für Stressphasen an den Finanzmärkten: Wenn Aktien und andere Risikoanlagen fallen, wird Gold häufig zunächst verkauft, da Anleger Liquidität benötigen. Margin Calls bei Aktien-Futures und andere Risikomanagement-Protokolle führen häufig zu solchen kurzfristigen Verkäufen. Nach dem anfänglichen Druck erholt sich der Goldpreis jedoch in der Regel schnell wieder. Wir verzeichnen derzeit einen kräftigen Aufschwung.
Zu Beginn dieses Prognosezeitraums herrscht ein ungewöhnlich hohes Maß an Unsicherheit. Es ist darauf hinzuweisen, dass die hier herangezogenen Konsensprognosen vor den aktuellen Marktturbulenzen erstellt wurden. Marktbasierte Indikatoren deuten nun auf wachsende Rezessions- und Inflationsrisiken hin – ein Stagflationsszenario, das dem Goldpreis erheblich zugutekommen könnte, wie in unserem Bullenszenario dargestellt ist.
In dieser Prognoserunde untersuchen wir auch ein gänzlich anderes Szenario, das auf einer hypothetischen Politik der Abwertung des US-Dollar beruht – das „Mar-A-Logo-Abkommen“2 (eine ausführliche Beschreibung finden Sie in unserem aktuellen Blog). Auch wenn die Schätzung der Parameter schwierig ist, würden wir erwarten, dass es zu Turbulenzen auf dem Markt für Staatsanleihen kommt und der US-Dollar einbricht. Zölle, die zur Erreichung dieses Ziels eingeführt werden, würden eine hohe Inflation zur Folge haben. Dieser „Politikcocktail“ wäre äußerst förderlich für Gold. Gold, das derzeit mit Anleihen konkurriert, aber keine Rendite abwirft, würde in einer Welt, in der viele Anleihen als Nullkupon-Instrumente refinanziert werden, profitieren. In diesem Szenario wird der Status von Gold als Anlage ohne Kreditrisiko noch attraktiver, insbesondere wenn die Bereitschaft der US-Regierung zur Erfüllung ihrer Schuldverpflichtungen infrage steht. Zwar rechnen wir nicht damit, dass dieses Szenario eintritt, aber die jüngsten überraschenden politischen Veränderungen zeigen den Wert solcher Gedankenexperimente.
Gold-Attribution
Der Höhenflug des Goldpreises der letzten Monate ließ sich mit unserem Modell3 nur schwer vollständig erfassen. Dennoch bietet der Schock vom April rückblickend eine starke Rechtfertigung in Form eines großen politischen Fehltritts.
Wählen Sie unten die Sprache aus, um das PDF herunterzuladen
April 2025
Dank seines Status als sicherer Hafen erklimmt Gold neue Höchststände
Goldausblick bis Q1/2026
Seite 1 aufrufen
Wichtige Info
Seite 2
Seite 1
Startseite
Wichtige Info
Page 2
Page 1
Startseite

Quelle: WisdomTree, Q1/2011–Q4/2024. Modell mit ZB = Modell mit Zentralbanken, Modell ohne ZB = Modell ohne Zentralbanken. R2 = Anteil der Schwankungen des Goldpreises, der durch das Modell erklärt wird (Skala von 0 bis 1). Die historische Wertentwicklung ist kein Hinweis auf die künftige Wertentwicklung, und Anlagen können im Wert sinken.
Abbildung 3: Goldmodell einschließlich Zentralbankdaten
Quelle: WisdomTree, Weltgoldrat, Q1/2010 – Q4/2024. Die historische Wertentwicklung ist kein Hinweis auf die künftige Wertentwicklung, und Anlagen können im Wert sinken.
Abbildung 2: Goldnachfrage der Zentralbanken
Zentralbanken
Die Zentralbanken kaufen weiterhin in hohem Tempo Gold. Seit 2022 haben sie jedes Jahr mehr als das Doppelte des Durchschnittswerts der zehn Jahre vor 2022 gekauft. Angesichts des Umfangs und der potenziellen Bedeutung der Zentralbankkäufe fragen sich viele, warum Zentralbankkäufe nicht Teil unseres Modells sind. Die Antwort lautet: die Verfügbarkeit von Daten. Unsere Modelle verwenden monatliche Daten. Es gibt keine zuverlässigen monatlichen Daten über die Goldkäufe der Zentralbanken. Die Zahlen, die die Zentralbanken monatlich an die Internationalen Finanzstatistiken des Internationalen Währungsfonds melden, erfassen kaum ein Viertel ihrer tatsächlichen Käufe.
Anhand der vierteljährlichen Daten, die von Metals Focus für den Weltgoldrat erstellt werden, verfügen wir jedoch über bessere Informationen. Leider ist die Zeitreihe viel kürzer als die, die wir in unserem Modell verwenden, und bildet daher viele Konjunkturzyklen nicht ab. Daher haben wir uns entschieden, diese Daten nicht für unser Hauptmodell zu verwenden. Doch zur Veranschaulichung nutzen wir diese Daten, um zu zeigen, dass die Zentralbanken tatsächlich einen erheblichen Einfluss auf den Goldpreis haben.
3 Bloomberg
Seite 2 aufrufen
Startseite aufrufen
Wichtige Info
Seite 2
Seite 1
Startseite
Wichtige Info
Page 2
Page 1
Startseite

Quelle: WisdomTree-Modellprognosen, historische Daten von Bloomberg, Daten verfügbar per April 2025. Prognosen sind kein Hinweis auf die künftige Wertentwicklung, und alle Anlagen sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden.
Abbildung 4: Goldpreisprognose
Goldpreisprognosen
Wir schreiben diesen Beitrag in einer Zeit großer Unsicherheit. Wie üblich stellen wir eine Goldprognose vor, die auf einer Konsensmeinung zu US-Dollar, Inflation und nominalen Staatsanleiherenditen beruht. Leider liegt uns keine Konsensprognose für die Zeit nach dem Tag der Befreiung vor, sodass diese Vorhersage recht konservativ sein könnte.
Bärenszenario
Bullenszenario
Konsensszenario
Inflationsprognose
Prognose der nominalen 10-jährigen Renditen
USD-Wechselkursp-rognose (DXY)
Prognose der spekulativen Positionierung
Goldpreisprognose
Q2/2025
Q3/2025
Q4/2025
Q1/2026
3,2%
2,6%
2,7%
2,8%
4,33%
4,31%
4,29%
4,26%
105,9
104,4
103,3
102,8
250.000
240.000
230.000
200.000
3.200 USD/Unze
3.300 USD/Unze
3.400 USD/Unze
3.610 USD/Unze
Bärenszenario
Bullenszenario
Konsensszenario
3,5%
4,0%
5,0%
5,0%
3,68%
3,66%
3,65%
3,62%
100
99
98
97
300.000
300.000
300.000
300.000
3.200 USD/Unze
3.400 USD/Unze
3.625 USD/Unze
4.210 USD/Unze
2,0%
2,0%
2,0%
2,0%
5,00%
5,50%
6,00%
6,50%
107
109
110
113
150.000
100.000
50.000
50.000
2.500 USD/Unze
2.450 USD/Unze
2.500 USD/Unze
2.700 USD/Unze
Quelle: WisdomTree. April 2025. Prognosen sind kein Hinweis auf die künftige Wertentwicklung, und alle Anlagen sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden.
4 Das Plaza-Abkommen war ein am 22. September 1985 im Plaza Hotel in New York City unterzeichnetes gemeinsames Abkommen zwischen Frankreich, Westdeutschland, Japan, dem Vereinigten Königreich und den USA zur Abwertung des US-Dollar.
select the quarter you would like to compare
selected
Q4 2024
Q2 2025
Q2 2025
Q4 2024
Q2 2025
Q4 2024
Quelle: WisdomTree. April 2025. Prognosen sind kein Hinweis auf die künftige Wertentwicklung, und alle Anlagen sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden.
Quelle: WisdomTree. Bloomberg Survey of Professional Economists. März 2025. Prognosen sind kein Hinweis auf die künftige Wertentwicklung, und alle Anlagen sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden.
Q1 2025
Q1 2025
Q1 2025
Mar-A-Lago-Abkommen
Wir haben vor Kurzem einen Blog veröffentlicht, in dem wir ein hypothetisches politisches Ziel zur Abwertung des US-Dollar erörtern. Zwar gibt es unseres Erachtens kein erklärtes politisches Ziel, aber die derzeitige US-Regierung hat uns in vielerlei Hinsicht überrascht, sodass die Erstellung eines Modells für die Ergebnisse durchaus sinnvoll sein könnte. Nach dem Plaza-Abkommen4 wertete der US-Dollar zwischen 1985 und 1987 um 48 % ab. Beim Mar-A-Lago-Abkommen gehen wir von einer Wertminderung von 20 % aus. Die Inflation würde stärker steigen als in unserem Bullenszenario. In diesem Szenario lassen wir die konkrete Annahme von Anleiherenditen weg, da die Renditen unserer Meinung nach in beide Richtungen stark schwanken könnten. Während die vermeintliche Absicht dieses politischen Schritts darin bestehen würde, die Finanzierungskosten der US-Schulden zu senken (und die politischen Entscheidungsträger daher einen Rückgang der Renditen wünschen), würde die Refinanzierung der Schulden wahrscheinlich Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der USA wecken und die Anleiherenditen möglicherweise in die Höhe treiben. Wie wir in der zweiten Aprilwoche 2025 gesehen haben, könnte ein starker Anstieg der Anleiherenditen mit einer kräftigen Zunahme des Goldpreises einhergehen. Angesichts dieser Komplexität verzichten wir auf explizite Annahmen zu den Anleihemärkten, gehen aber davon aus, dass Gold von Turbulenzen an den Anleihemärkten profitieren wird (da Gold eine defensive Alternative darstellt). Unserer Einschätzung nach wird sich die Stimmung gegenüber Gold deutlich verbessern. Da dieses Szenario weit über das Muster hinausgeht, dürfte unsere Prognose von 5.080 US-Dollar je Unze eher konservativ sein.
Inflationsprognose
USD-Wechselkursprognose (DXY)
Prognose der spekulativen Positionierung
Goldpreisprognose
Q2/2025
Q3/2025
Q4/2025
Q1/2026
Quelle: WisdomTree. April 2025. Prognosen sind kein Hinweis auf die künftige Wertentwicklung, und alle Anlagen sind mit Risiken und Ungewissheiten verbunden.
6,0%
6,0%
6,0%
6,0%
95
90
85
80
400.000
400.000
400.000
400.000
3.440 USD/Unze
3.900 USD/Unze
4.200 USD/Unze
5.080 USD/Unze
Inflation forecast
US$ exchange rate forecast (DXY)
Speculative positioning forecast
Gold price forecast
Q4 2025
Q3 2025
Q2 2025
Q1 2025
Source: WisdomTree. Bloomberg Survey of Professional Economists. March 2025. Forecasts are not an indicator of future performance and any investments are subject to risks and uncertainties.
2.8%
102.8
200,000
US$3,610/oz
2.7%
103.3
230,000
US$3,400/oz
Q2 2025
2.6%
104.4
240,000
US$3,300/oz
Q1 2025
3.2%
105.9
250,000
US$3,200/oz
Q4 2024
select the quarter you would like to compare
selezionato
selezionato
selezionato
Wichtige Info aufrufen
Seite 1 aufrufen
Wichtige Info
Seite 2
Seite 1
Startseite
ausgewählt
ausgewählt
ausgewählt
ausgewählt
ausgewählt
ausgewählt
ausgewählt
ausgewählt
Wichtige Info
Page 2
Page 1
Startseite
Bärenszenario
Bullenszenario
Konsensszenario
Für mehr Informationen auf die Kacheln klicken
Dieses Szenario stellt eine weitere Neubewertung der Fed-Politik dar, wobei die Zentralbank keine weiteren Zinssenkungen vornimmt. Die von der neuen US-Regierung verfolgte Politik könnte von der Fed als inflationär angesehen werden (letztlich aber eine disinflationäre Wirkung haben). Im Bärenszenario klettern die Anleiherenditen weiter auf 5,60 %. Da andere Zentralbanken in der ganzen Welt die Zinsen weiter senken, wertet der US-Dollar auf. Auch neue Zölle stärken den US-Dollar. Außerdem verringern wir in diesem Szenario die spekulative Nettopositionierung, wobei wir davon ausgehen, dass einige Kriege enden könnten (obwohl geopolitische Risiken aus der Handelspolitik im Hintergrund schwelen könnten).
In diesem Szenario fällt der Goldpreis bis Ende des vierten Quartals 2025 auf 2.300 US-Dollar pro Unze.
Bullenszenario
Konsensszenario
Bärenszenario
In diesem Szenario verharrt die Inflation auf einem höheren Niveau, möglicherweise aufgrund von Handels- oder bestimmten Rohstoffschocks. Dennoch setzt die Federal Reserve ihren Kürzungszyklus fort, möglicherweise unter dem Druck einer neuen Regierung in den USA. Unterdessen sorgt eine Kombination aus gestiegenen geopolitischen Risiken und der Furcht vor politischen Fehlentscheidungen für eine bessere Stimmung gegenüber Gold (die sich in spekulativen Positionen ausdrückt).
In diesem Szenario könnte der Goldpreis bis zum vierten Quartal 2025 auf 3.450 US-Dollar je Unze steigen.
Bärenszenario
Konsensszenario
Bullenszenario
Unser Konsensszenario basiert auf den durchschnittlichen Einschätzungen der Bloomberg Survey of Professional Economists zu Inflation, US-Dollar und Renditeprognosen für Staatsanleihen. Der Konsens geht davon aus, dass die Inflation zunächst nachlässt, dann aber wieder zunimmt und die Jahresendwerte über dem Ziel liegen, der US-Dollar leicht abwertet und die Anleiherenditen geringfügig sinken. Zudem rechnet der Konsens damit, dass die Federal Funds Rate von 4,50 % im Januar 2025 bis zum Jahresende auf 4,00 % fällt.
Ohne eine Konsensprognose zur Goldstimmung reduzieren wir die spekulative Positionierung von über 300.000 zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Ausblicks (Januar 2025) auf 200.000. Angesichts der bereits erwähnten geopolitischen Risiken erscheint die überdurchschnittliche Positionierung angemessen. Gold ist in Zeiten wirtschaftlicher, finanzieller und geopolitischer Anspannungen eine gefragte Anlage, und diese Auslöser könnten die Stimmung gegenüber dem Edelmetall noch weiter anheizen.
Im Konsensszenario klettert Gold bis zum vierten Quartal 2025 auf einen Wert von 3.070 US-Dollar pro Unze und bewegt sich damit deutlich über dem Höchststand vom Oktober 2024, auch wenn sich die Preise in den kommenden Monaten etwas abschwächen könnten, bevor wir diesen Punkt erreichen.
Bärenszenario
Bullenszenario
Konsensszenario
Bärenszenario
Bullenszenario
Konsensszenario
Für mehr Informationen auf die Kacheln klicken
In einem Bärenszenario, in dem die Inflation auf den Zielwert (2,0 %) absinkt, die Anleiherenditen auf 6,0 % zulegen und der US-Dollar aufwertet, könnte der Goldpreis auf 2.700 US-Dollar je Unze absacken. Das wäre aber immer noch über dem Niveau, mit dem wir ins Jahr 2025 gestartet sind.
Bullenszenario
Konsensszenario
Bärenszenario
In Anbetracht der Ereignisse Anfang April könnten wir uns einem Bullenszenario annähern, das ein großes Aufwärtsrisiko für die Inflation, die Abwertung des US-Dollar und möglichen Druck auf die Anleiherenditen birgt (abhängig von der Reaktionsweise der Fed). Sicherlich dürfte die spekulative Nachfrage nach Gold angesichts steigender Rezessions- und Inflationsrisiken hoch bleiben. In diesem Szenario könnte der Goldpreis 4.210 US-Dollar je Unze erreichen. Es hat 14 Jahre gedauert, bis der Goldpreis von 1.000 US-Dollar je Unze auf 2.000 US-Dollar je Unze gestiegen ist. Und nur gut ein Jahr, um von 2.000 US-Dollar pro Unze auf 3.000 US-Dollar pro Unze zu klettern. Die Vorstellung, dass weitere 1.000 US-Dollar je Unze zum heutigen Preis hinzukommen, um auf über 4.000 US-Dollar je Unze zu wachsen, erscheint nicht mehr weit hergeholt.
Bärenszenario
Konsensszenario
Bullenszenario
Schon vor dem Zollschock bestand der Konsens darin, dass die Inflation hartnäckig über dem Zielwert der Federal Reserve (Fed) liegen würde. Zu diesem Zeitpunkt wurde allgemein erwartet, dass sich die Anleiherenditen nur wenig ändern und der US-Dollar etwas abwerten würde. In einer konservativen Betrachtung verringern wir die spekulative Positionierung auf 200.000. Bei dieser konservativen Sichtweise würde der Goldpreis auf 3.610 US-Dollar je Unze steigen.
Bärenszenario
Bullenszenario
Konsensszenario

Im Europäischen Wirtschaftsraum („EWR“) herausgegebene Marketingkommunikation: Dieses Dokument wurde von WisdomTree Ireland Limited, einer von der Central Bank of Ireland zugelassenen und regulierten Gesellschaft, herausgegeben und genehmigt.
In Ländern außerhalb des EWR herausgegebene Marketingkommunikation: Dieses Dokument wurde von WisdomTree UK Limited, einer von der United Kingdom Financial Conduct Authority zugelassenen und regulierten Gesellschaft, herausgegeben und genehmigt.
WisdomTree Ireland Limited und WisdomTree UK Limited werden jeweils als „WisdomTree“ bezeichnet. Unsere Richtlinie über Interessenkonflikte und unser Verzeichnis sind auf Anfrage erhältlich.
Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Ihrer Information und stellen weder ein Angebot zum Verkauf bzw. eine Aufforderung oder ein Angebot zum Kauf von Wertpapieren oder Anteilen dar. Dieses Dokument sollte nicht als Basis für eine Anlageentscheidung verwendet werden. Anlagen können an Wert zunehmen oder verlieren und Sie können einen Teil oder den gesamten Betrag der Anlage verlieren. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist nicht notwendigerweise ein Hinweis auf zukünftige Ergebnisse. Anlageentscheidungen sollten auf den Angaben im entsprechenden Prospekt sowie auf unabhängiger Anlage-, Steuer- und Rechtsberatung basieren.
Die Anwendung von Verordnungen und Steuergesetzen kann oft zu unterschiedlichen Interpretationen führen. Alle in dieser Mitteilung dargestellten Ansichten oder Meinungen spiegeln die Auffassung von WisdomTree wider und sollten nicht als aufsichtsrechtliche, steuerliche oder rechtliche Beratung ausgelegt werden. WisdomTree übernimmt keine Garantie oder Zusicherung hinsichtlich der Richtigkeit der in dieser Mitteilung geäußerten Ansichten oder Meinungen. Anlageentscheidungen sollten auf den Angaben im entsprechenden Prospekt sowie auf unabhängiger Anlage-, Steuer- und Rechtsberatung basieren.
Bei diesem Dokument handelt es sich nicht um Werbung bzw. eine Maßnahme zum öffentlichen Angebot von Anteilen oder Wertpapieren in den USA oder einer zugehörigen Provinz bzw. einem zugehörigen Territorium der USA, und es darf unter keinen Umständen als solche verstanden werden. Weder dieses Dokument noch etwaige Kopien dieses Dokuments sollten in die USA mitgenommen, (direkt oder indirekt) übermittelt oder verteilt werden.
Obwohl WisdomTree bestrebt ist, die Richtigkeit des Inhalts dieses Dokuments sicherzustellen, übernimmt WisdomTree keine Gewährleistung oder Garantie für seine Richtigkeit oder Genauigkeit. Die Drittanbieter, deren Dienste in Anspruch genommen werden, um die in diesem Dokument enthaltenen Informationen zu beziehen, übernehmen keine Gewährleistung oder Garantie jeglicher Art bezüglich dieser Daten. Dort, wo WisdomTree seine eigenen Ansichten in Bezug auf Produkte oder Marktaktivitäten äußert, können sich diese Auffassungen ändern. Weder WisdomTree, noch eines seiner verbundenen Unternehmen oder einer seiner jeweiligen leitenden Angestellten, Verwaltungsratsmitglieder, Partner oder Mitarbeiter übernimmt irgendeine Haftung für direkte Schäden oder Folgeschäden, die durch die Verwendung dieses Dokuments oder seines Inhalts entstehen.
Wichtige Informationen
Seite 2 aufrufen
Wichtige Info
Seite 2
Seite 1
Startseite
Wichtige Info
Page 2
Page 1
Startseite
